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  • MEDIATION VON ARBEITSKONFLIKTEN IN ORGANISATIONEN 2019/2021

    Ein Ausbildungskurs für Supervisor*innen, Coaches, Organisationsentwickler*innen und Absolvent*innen einer Mediationsgrundausbildung 


    MEDIATION

    Die meisten arbeitsweltlichen Konflikte lassen sich von den jeweiligen Beteiligten erfolgreich und ohne Unterstützung von außen lösen. In manchen Situationen kann es jedoch zielführend und für alle Betroffenen entlastend sein, eine unbeteiligte und neutrale Unterstützung von
    außen für die gemeinsame Lösungssuche zu nutzen.

    Hierfür bietet sich insbesondere Mediation an: Dies sind moderierte Klärungsgespräche, die
    in einem geschützten Rahmen die Konfliktbeteiligten darin unterstützen, gemeinsam und eine für alle Beteiligten faire und umsetzbare Lösung zu finden.

    Ein herausragendes Merkmal von Mediation ist, dass die Konfliktbeteiligten zu jeder Zeit als Expert*innen ihrer jeweiligen Situation geachtet werden, die für sich selbst am besten
    einschätzen und beurteilen können, was für sie und ihren Arbeitskontext gut und hilfreich ist.
    In diesem Sinne wird die Selbstbestimmung, Eigenverantwortlichkeit und Mitgestaltung der Konfliktbeteiligten zu jeder Zeit gewahrt und gefördert, so dass sie gemeinsam eine passende und nachhaltig tragfähige Lösung entwickeln und umsetzen können.

     

    ZIELE

    Der Kurs zielt darauf ab, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, Mediation als Verfahren zur Klärung von Arbeitskonflikten in Organisationen anzuwenden.

    Die Teilnehmenden werden befähigt, Konfliktbearbeitungen als Prozess zu verstehen und als Mediator*innen zu begleiten. Sie lernen die jeweiligen Konfliktdynamiken zu erkennen und
    angemessene Möglichkeiten der Bearbeitung anzuwenden.

    Die Teilnehmenden lernen im jeweiligen Setting Mediation als ergänzendes Format zu
    Supervision, Coaching und Organisationsberatung anzubieten und durchzuführen.
    Das theoretische und methodische Wissen der Teilnehmenden zum Vermitteln in Konflikten wird vertieft und gefestigt.

    Sie lernen Mediation im Kontext von organisationsinternen Konfliktbearbeitungskonzepten
    anzubieten und ggf. einzubetten. Sie entwickeln und stärken die Grundhaltungen und
    Fähigkeiten, die benötigt werden, um mit Konflikten zwischen Menschen konstruktiv
    umzugehen (Konfliktkompetenz).


    Die Ausbildung wird gemäß der Rechtsverordnung zum Mediationsgesetz durchgeführt
    und bescheinigt nach Abschluss aller Ausbildungselemente zur/zum
    „zertifizierte*n Mediator*in
    (ZMediatAusbV)“

     

    MODULE / INHALTLICHE SCHWERPUNKTE DES AUSBILDUNGSLEHRGANGS

    · Einführung, Grundlagen der Mediation

    · Grundlagen der Konfliktbearbeitung und Konfliktkompetenz im Organisationskontext

    · Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis als Mediator*in

    · Ablauf und Rahmenbedingungen einer Mediation

    · Gesprächsführung, Kommunikations- und Verhandlungstechniken in der Mediation

    · Kreative Methoden in der Mediation

    · Recht in der Mediation

     

    UMFANG / AUSBILDUNGSELEMENTE

    Ausbildungslehrgang: 120 Präsenzzeitstunden (gemäß Verordnung)

    Gruppen-Supervision: 30 Stunden

    Intervisionsgruppe:   20 Stunden

    Während des Ausbildungslehrgangs oder innerhalb eines Jahres nach dessen erfolgreicher
    Beendigung: eine Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator*in oder Co-Mediator*in durchgeführte Mediation

     

    TERMINE / ZEITEN

    Beginn im Sommer 2020

     

    Termine geplant jeweils Donnerstag, 10 Uhr bis Samstag, 15 Uhr (donnerstags und freitags mit Abendeinheiten!)

    à 5x 3 Tage = 15 Tage Ausbildungslehrgang = 120 Präsenzzeitstunden

     

    ORT

    Bildungshaus Bad Nauheim des Bildungswerkes HESSEN METALL e.V.
    Parkstraße 17, 61231 Bad Nauheim

     

    KOSTEN

    € 2.250,00 Seminargebühr (€ 150,00 pro Kurstag für 15 Kurstage)
    € 1.365,00 Unterkunft/Verpflegung (€ 273,00 pro Modul für 5 Module)

    €    840,00 Supervision (€ 140,00 pro Tag in einer Teilgruppe (5x 6 Std.)

     

    TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

    Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung in einer der Prozessbegleitungsprofessionen
    (z. B. Supervision, Coaching, Organisationsberatung)

    Abschluss eines Jahreskurses Mediation oder einer längeren betrieblichen, reflektierten
    Konfliktbearbeitungspraxis

    max. 16 Teilnehmer*innen

     

    KURSLEITUNG

    Judith Eble, INTEROKULTUR
    Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin (DGSv), Institut Triangel e.V., Berlin;
    Mediatorin, Akademie Perspektivenwechsel, München;
    Trainerin für Kommunikation, Konfliktfähigkeit und Interkulturelle Kompetenz,
    Centre for Conflict Resolution, University of Bradford, Großbritannien;
    Studium der Friedens- und Konfliktforschung, University of Bradford, Großbritannien

    Georg Grillenmeier, IPOS
    Studien- und Fachbereichsleitung Supervision im Institut für Personalberatung,
    Organisationsentwicklung und Supervision (IPOS) in der EKHN;
    Supervisor und Coach (DGSv), Supervision und TZI e.V., Asbach-Löhe;
    Mediator, IPOS & Trigon Entwicklungsberatung, München;
    Studium der Theologie und Sozialpädagogik, Münster, Frankfurt/M, Darmstadt

     

     

    vvv

     

     

    ANMELDUNG

    Bitte bis 13. September 2019
    per Mail
    an ipos@ekhn-net.de 

     


     


    Institut für Personalberatung,
    Organisationsentwicklung
    und Supervision in der EKHN

    Kaiserstrasse 2
    61169 Friedberg

    Fon: 06031 / 162970
    Fax: 06031 / 162971

    ipos@ekhn-net.de

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